Universität Hohenheim gewinnt Fördermittel für Studienberatung

189.000 Euro Fördergelder erhält die Universität Hohenheim vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur weiteren Optimierung der Beratung von Studieninteressierten und Studierenden.„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Antrag für ein ServiceCenter Hohenheim erfolgreich waren“, so der Prorektor für Lehre, Professor Dr. Michael Kruse, „denn immer mehr Studieninteressierte und Studierende brauchen von der Universität Beratung. Jetzt können wir unsere gute Beratung ein Stück weiter optimieren und professionalisieren. Die eingeworbenen Fördermittel sind ein Schritt zum Ziel, ein „ServiceCenter“ für Hohenheimer Studierende zu schaffen“.

Mehr Studierende und ein immer weiter differenziertes Studienangebot

Ursachen des steigenden Beratungsbedarfs sind die seit Jahren steigende Zahl der Bewerber, der Studierenden und der Absolventen einerseits und ein immer weiter differenziertes Studienangebot der Universität Hohenheim andererseits. Für die hohe und vielfältige Beratungsnachfrage hat die Universität bereits jetzt viele Beratungsangebote aufgebaut.

„Aber nicht immer ist für Studieninteressierte oder Studierende klar, wo muss ich eigentlich mit meiner Frage hin?“, erläutert der Prorektor für Lehre sein Ziel, mit den eingeworbenen Fördermitteln das bestehende Beratungsangebot konzeptionell weiter zu entwickeln, noch besser zu strukturieren und übersichtlicher zu präsentieren.

Optimierungskonzept für den Beratungsdschungel gefragt

Ein Blick auf die Beratungsvielfalt verdeutlicht das Orientierungsproblem: Ratsuchende müssen sich aktuell entscheiden, ob etwa die Zentrale Studienberatung, Fachstudienberatungen, das CareerCenter, eine Beratung im Akademischen Auslandsamt, Beratungsangebote des Studentenwerks mit Psychologischer Beratung und Bafög-Beratung, die Beratung für Studierende mit Behinderung, das Studieninformationszentrum, die Fachschaften, Studiencoaches oder eine Service Hotline für sie die richtige Adresse sind.

Transparentes Beratungskonzept soll von den Nutzern begleitet werden

Ziel des optimierten Beratungskonzeptes ist es auch, den Informationsaustausch der vielen Beratungsstellen besser zu vernetzen und noch klarer zu regeln, wann ein Student an eine andere Stelle weiter verwiesen wird. Unterstützt durch eine neue, zentrale, interne Wissensdatenbank soll allen Beratern einheitliche und aktuelle Informationen zur Verfügung gestellt werden. Auch die künftigen Nutzer sollen auf das neue Beratungskonzept von Anfang an Einfluss nehmen. Ein studentischer Beirat wird die Entwicklung des Konzeptes begleiten.

„Anregungen und Feedback der Studierenden sind mir dabei ganz besonders wichtig“, unterstreicht Professor Kruse. Das bereits bestehende Studieninformationszentrum könnte mögliches Vorbild für die gelungene Organisation einer ersten Anlaufstelle für Ratsuchende sein.

Mit insgesamt fünf Millionen Euro fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg 2012 Studienberatungen des Landes.

(Universität Hohenheim)

 

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