Sanierung der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen

Die erfolgreich abgeschlossene Gesamtsanierung der St. Anna-Virngrund-Klinik in Ellwangen stellt die wohnortnahe Krankenhausversorgung der Bevölkerung aus der Region auch in Zukunft sicher. Das sagte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter bei der Eröffnung des Neubaus für Innere Medizin am Freitag (20. Juli) in Ellwangen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes endet die 16 Jahre andauernde Gesamtsanierung des Komplexes. „Die Patientinnen und Patienten finden am Klinikstandort Ellwangen optimale Behandlungs- und Pflegeeinrichtungen vor“, so die Ministerin. Die Landesregierung habe das Krankenhaus bei dem Prozess der Modernisierung und Neuausrichtung stets unterstützt. Insgesamt seien über 65 Mio. Euro am Ellwanger Klinikstandort investiert worden, erinnerte Altpeter.

„Mit unseren Förderungen der Baumaßnahmen in Ellwangen konnten in der Region wichtige krankenhauspolitische Impulse für die Zukunftsfähigkeit dieser renommierten Klinik gesetzt werden“, sagte die Gesundheitsministerin. Nur eine ständige Weiterentwicklung der Strukturen ermögliche eine den medizinischen Notwendigkeiten und den wirtschaftlichen Erfordernissen gerecht werdende Versorgung der Bevölkerung. Mit der Förderung der St. Anna-Virngrund-Klinik habe das Land nicht nur seine Unterstützung für ein wichtiges Krankenhaustrukturprojekt unterstrichen, sondern sich zur Krankenhausversorgung als öffentliche Aufgabe bekannt.

Die Krankenhäuser hätten sich in den vergangenen Jahren immer neuen Herausforderungen stellen müssen, so die Ministerin. Hinzu komme ein von der Vorgängerregierung hinterlassener Investitionsstau, den die Landesregierung Stück für Stück abbauen wolle. Altpeter: „Bereits 2011 haben wir im Nachtragshaushalt zusätzliche 50 Mio. Euro für die Sanierung und für Um- und Neubauten der Krankenhäuser zur Verfügung gestellt. Im Staatshaushaltsplan 2012 wurden erneut 45 Millionen Euro zusätzlich für das Krankenhausbauprogramm eingesetzt. Damit können wir in diesem Jahr insgesamt 230 Mio. Euro für Krankenhausbauprojekte einsetzen.“ Zudem habe die Landesregierung die Förderkriterien für das Landeskrankenhausbauprogramm auf der Basis zukunftsorientierter Förderkriterien und Förderschwerpunkte überarbeitet.

„Für mich hat eine flächendeckende Grundversorgung der Bevölkerung im stationären Bereich oberste Priorität. Ich werde deshalb auch in Zukunft alles dafür tun, dass mehr Geld für die Krankenhäuser zur Verfügung steht“, unterstrich Altpeter.

Angesichts der Inbetriebnahme der Erwachsenenpsychiatrie im Dezember ging die Gesundheitsministerin in ihrer Rede auch auf das geplante Landespsychiatriegesetz ein. Derzeit erarbeite eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Medizin, der Wissenschaft, der kommunalen Ebene und der Leistungsträger, aber auch der Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen Psychiatrie-Erfahrener, ein Eckpunktepapier als Grundlage für das Gesetz. „Erstmals werden in Baden-Württemberg durch ein Gesetz für psychisch kranke Menschen Hilfen und Schutzmaßnahmen zusammengeführt und gesetzlich geregelt werden“, sagte Gesundheitsministerin Altpeter. Damit werde ein verlässlicher Rahmen für die Arbeit der gemeindepsychiatrischen Verbünde ermöglicht und die Rechte von Betroffenen und Angehörigen gestärkt, so die Ministerin.

(Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg)

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