6. Slow Food Messe in Stuttgart

„Der bewusste Umgang mit dem täglichen Brot drückt Verantwortungsbewusstsein für die Schöpfung und Respekt für die Bauern und die Verarbeiter aus,“ so der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, anlässlich der Eröffnung der Slow Food-Messe am Donnerstag (12. April) in Stuttgart.
„Bewusstes Essen und Trinken ist Voraussetzung für wirklichen Genuss. Deswegen ist das Genießerland Baden-Württemberg der ideale Ort für die Slow Food Messe“, so der Minister weiter. Im Mittelpunkt einer bewussten Ernährung müsse neben der Qualität die Herkunft der Lebensmittel und die mit ihnen verbundene Tradition stehen. Angesichts der Vielfalt der Aussteller und Angebote auch aus Baden-Württemberg stellte der Minister fest, „dass die Idee von Slow Food in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg auf fruchtbaren Boden gefallen ist.“ Nicht nur die steigende Wertschätzung der Verbraucher für Qualitätsprodukte mit gesicherter Herkunft, sondern auch stetig zunehmende Kooperationen zwischen Verbrauchern, Gastronomie, Wissenschaft sowie Ernährungs- und Landwirtschaft, etwa in den Regionalgruppen von Slow Food, seien ein eindeutiger Beweis dafür.

Regionale Spezialitäten und alte Haustierrassen

Verbraucherminister Bonde würdigte, dass die Slow Food-Bewegung einen großen Beitrag dazu geleistet habe, dass alte Nutzpflanzensorten, Tierrassen und Produkte wiederbelebt und ökonomisch erfolgreich vermarktet würden. Damit seien ökologische Vorteile verbunden, sei es beispielsweise durch die Nutzung von Linsen im ökologischen Landbau, die Verwertung von artenreichem Grünland durch Limpurger Weideochsen oder die Veredelung diverser alter und seltener Obstarten und -sorten zu den unterschiedlichsten Getränken. „Das Engagement von Slow Food hat damit erheblich dazu beigetragen, die Artenvielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten“, lobte Bonde.

Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg

„Die Akteure von Slow Food, deren deutscher Verein in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann, schätze ich als gute und verlässliche Kooperationspartner“, ergänzte Bonde. So kooperierten Slow Food und das baden-württembergische Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum Beispiel 2013 und 2014 im Rahmen des „Blickpunkts Ernährung“ zum Thema „Brot“ und ganz aktuell im Rahmen der vier Tagungen des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz „Essen von hier, Mehrwert für Mensch und Natur“.

„Es besteht kein Zweifel,“ so der Minister abschließend, „dass Slow Food und das Land Baden-Württemberg bei der Förderung des magischen Dreiecks Landnutzung – Naturschutz –Tourismus in vielfältiger Weise und vielerorts an einem Strang ziehen.“

(Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)

 

 

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