Strategiepapier zur Substitution von Superbenzin durch Bioethanol

Vorliegendes Papier wurde mit dem Ziel erarbeitet, den Anteil an Bioethanol innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union zu erhöhen.

Derzeit werden mehr als 90 % der Kraftstoffe von den Mitgliedsländern der Europäischen Union importiert. In Deutschland beträgt der Anteil mehr als 93 %. Die Abhängigkeit und somit die Verletzbarkeit insbesondere der Industrienation Deutschland ist sehr hoch, zumal Deutschland nicht über nationale Ölgesellschaften verfügt und somit keinen gesicherten Zugang zu Ölquellen hat. Vor diesem Hintergrund ist es geboten, eine Strategie zu entwickeln, die diese Abhängigkeit Deutschlands sowie der europäischen Union insgesamt schnell und dauerhaft verringert.

Mit Bezug auf Bioethanol führt die Verringerung der Abhängigkeit über drei unabhängig voneinander zu beschreitende Wege:

1. Erhöhung des Ethanolanteiles im Superbenzin von 10 % (E 10) auf 20 % (E 20)

2. Ausbau und Stärkung des E 85-Anteiles

3. Stärkung der dezentralen Bioethanolproduktion

Die vorliegend beschriebenen Wege müssen durch eine Informations- und Aufklärungskampagne gestützt und begleitet werden, da die Kenntnisse zur Produktion und zur Nutzung von Bioethanol in breiten Kreisen der Bevölkerung nach wie vor unzureichend sind und häufig auf unrichtigen Annahmen beruhen.

(Universität Hohenheim)

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