Leistungen aus einer Hand für Flüchtlinge

Leistungen aus einer Hand für Flüchtlinge

Leistungen aus einer Hand für Flüchtlinge Bundesagentur für Arbeit, Städte- und Landkreistag bündeln ihre Ressourcen und Kompetenzen Flüchtlinge möglichst schnell in den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt integrieren – das ist das gemeinsame Ziel der Regionaldirektion Baden-Württemberg, der Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg. Barbara Bosch, Präsidentin des Städtetags Baden-Württemberg, Joachim Walter, Präsident des Landkreistages und Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit wollen deshalb , die Zusammenarbeit bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen möglichst effektiv weiterentwickeln. „Flüchtlinge sind die Fachkräfte von übermorgen“, sagt Christian Rauch. „Ihnen unsere Sprache zu vermitteln und sie zu qualifizieren muss auf unserer Prioritätenliste ganz oben stehen.“ „Wir brauchen eine gemeinsame Plattform, damit die Wege kürzer werden und uns keine Informationen verloren gehen“, sagt Barbara Bosch. Die Regionaldirektion Baden-Württemberg rechnet damit, dass ab nächstem Jahr die Zahl der anerkannten Flüchtlinge steigen wird und somit auf die Jobcenter vor Ort mehr Kundinnen und Kunden zukommen werden. „Daher sind alle Akteure – Städte, Landkreise und BA – gefordert, eng zusammenzuarbeiten und effektive Abläufe zu planen, damit die Betreuung von der ersten Beratung der Flüchtlinge über die Anerkennung des Asylantrags bis zu der Bewilligung von Leistungen und der Integration in Arbeit oder Ausbildung reibungslos verläuft“, ergänzt Joachim Walter. In den nächsten Wochen und Monaten werden vor Ort nun Strategien entwickelt. Ziel ist, die gemeinsame Plattform im ersten Quartal nächsten Jahres zu gestalten und damit Flüchtlingen eine umfassende Beratung und Betreuung anzubieten. Dass so eine Verzahnung zwischen BA und Kommunen zielführend ist, beweisen die Akteure bereits in ihrem gemeinsamen Arbeiten für Jugendliche. Um diese schneller in Ausbildung oder Arbeit integrieren und die oft sehr individuellen Bedürfnisse besser zu berücksichtigen, arbeiten die verschiedenen Anlaufstellen eng zusammen. Aber auch in der gemeinsamen Arbeit für Flüchtlinge wurden schon Erfahrungen gesammelt: im Projekt StellA – Schnelle Integration von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen in gemeinsamer Verantwortung. Seit Januar dieses Jahres wird StellA in drei Agenturbezirken zusammen mit den jeweiligen Landkreisen Ludwigsburg, Ortenaukreis, Reutlingen und Tübingen durchgeführt. „Gemeinsam haben wir mit StellA zahlreiche Flüchtlinge qualifizieren und auch schon einige in Arbeit vermitteln können. Unsere Zusammenarbeit bringt einen deutlichen Mehrwert. Wichtig ist, dass wir künftig unsere Kräfte noch stärker bündeln, damit der Integrationsprozess frühzeitig beginnen kann.“, sind sich Bosch, Rauch und Walter einig.

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