Duale Ausbildung ist Rückgrat der Wirtschaft

Duale Ausbildung ist Rückgrat der Wirtschaft

Duale Ausbildung ist Rückgrat der Wirtschaft Arbeitsagenturen und Kultusministerium arbeiten eng zusammen

Auch im Ausbildungsjahr 2016 bleibt der Trend zu höheren Bildungsabschlüssen bestehen. Das führt jedoch nicht unbedingt schneller zu beruflichem Erfolg und – aus anderer Perspektive betrachtet – zu qualifizierteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Wie sich der Stellenwert der dualen Ausbildung steigern lässt, diskutierten baden-württembergische Berufsberaterinnen und Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit (BA) zusammen mit Staatssekretärin Marion v. Wartenberg und Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg an der Hochschule der BA (HdBA) in Mannheim. Je besser Schülerinnen und Schüler über ihre beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven informiert sind, desto schneller werden sie in den Ausbildungs- und Berufsmarkt einsteigen. Das verringert die Abbruchquote bei Ausbildung und Studium. Mit den neuen Bildungsplänen, die im Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten werden, erhält die berufliche Orientierung einen besonders hohen Stellenwert. Früher als bisher und in allen Fächern werden sich Schülerinnen und Schüler mit ihren beruflichen Zielen beschäftigen. „Die aktuelle Jugendstudie Baden-Württemberg zeigt, dass sich zwei Drittel der befragten Schülerinnen und Schüler von der Schule mehr Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl wünschen. Es geht also darum, den jungen Menschen Orientierung und Hilfestellung bei der Entscheidung für ihren beruflichen Weg zu geben. Mit den neuen Bildungsplänen und dem Fach Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung stärken wir die individuelle Auseinandersetzung mit ihren beruflichen Vorstellungen, Möglichkeiten und Perspektiven von Anfang an“, betont Marion v. Wartenberg, Staatssekretärin im Kultusministerium. Nicht nur auf institutioneller Ebene kooperieren Ministerium und Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit eng miteinander. „Vor allem die handelnden Personen vor Ort, also die für Berufsorientierung zuständigen Lehrkräfte und die Berufsberater und Berufsberaterinnen der Agenturen müssen eng zusammenarbeiten“, sagt Christian Rauch, Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Deswegen sind sich Staatssekretärin v. Wartenberg und er einig, dass die Zusammenarbeit dieses Tandems „Berufsberater – Lehrkraft“ weiterhin ausgebaut werden muss.

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