Tag des offenen Denkmals am Sonntag – Führungen im Landesarboretum der Hohenheimer Gärten

Die Universität Hohenheim beteiligt sich am bundesweiten Tag des offenen Denkmals: Am Sonntag, den 9. September 2012 bieten Experten Führungen durch den Exotischen Garten in Hohenheim an. Mit einer Ausstellung von Holzproben greift die Universität zudem das diesjährige Schwerpunktthema „Holz“ auf. Zum Tag des offenen Denkmals führt die Universität Hohenheim Besucher durch den ältesten Teil ihrer weitläufigen Gartenanlage: Experten stellen die noch erhaltenen Bauten und Kunstwerke vor und erläutern die teilweise mehr als 200 Jahre alten Gehölze des Exotischen Gartens – heute Landesarboretum.

(Pressestelle Uni Hohenheim)

Zudem zeigt die Universität eine kleine Ausstellung zum diesjährigen Schwerpunktthema „Holz“ Holzproben der Bäume und Sträucher des Gartens veranschaulichen typische Eigenschaften der jeweiligen Pflanzen und zeigen spezifische Besonderheiten der einzelnen Arten. Die geführten Rundgänge beginnen um 10:00 Uhr und um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist der Nord-Ost-Eingang zum Exotischen Garten, Ecke August-von-Hartmann Straße/Garbenstraße. Die Rundgänge dauern etwa eine bis anderthalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Ausstellung der Holzproben wird zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr im Römischen Wirtshaus im Exotischen Garten präsentiert.

Amerikanischer Tulpenbaum von 1779

Der Ursprung des Landesarboretums geht ins 18. Jahrhundert zurück. In den Jahren 1776 bis 1793 ließ Herzog Carl Eugen von Württemberg ein 21 ha großes Gelände südwestlich des Hohenheimer Schlosses in einen englischen Landschaftspark umwandeln. Zwei besondere Gärten entstanden darin: Ein „Garten worin alle württembergischen Pflanzen befindlich sind“ und ein „amerikanischer Garten“ mit einem Bestand an nordamerikanischen Gehölzen. Noch heute sind einzelne imposante Gehölze aus den Gründungsjahren zu bestaunen – beispielsweise ein Amerikanischer Tulpenbaum und eine Platane aus dem Jahr 1779.

Im Jahr 1953 wurde der sogenannte Exotische Garten zum Landesarboretum von Baden- Württemberg erhoben. Heute ist das Landesarboretum – Exotischer Garten zusammen mit dem später angelegten Landschaftsgarten, dem Botanischen Garten und dem Schlosspark Teil der „Hohenheimer Gärten“. Die öffentlich zugänglichen Gärten werden von der Universität gepflegt.

Detaillierte Informationen über die Entstehungsgeschichte des Gartens finden Besucher im Spielhaus. Das Gebäude im Exotischen Garten ist eines der drei noch bestehenden Bauwerke aus der Gründerzeit und beherbergt das Museum zur Geschichte Hohenheims.

Weitere Informationen bietet die Universität auch im Internet unter http://gaerten.uni-hohenheim.de/landesarboretum.html. Botanisch und gärtnerisch Interessierte finden dort eine Datenbank mit über 2400 Gehölzen, die in den Hohenheimer Gärten zu besichtigen sind.


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