Stuttgart ist 200. Fairtrade-Stadt und feiert Auszeichnung

Stuttgart wird als 200. Stadt ausgezeichnet

Zur Fairtrade-Zertifizierung der Stadt Stuttgart am Mittwoch, 2. Oktober, bereitet der Verein TransFair der Stadt Stuttgart eine schöne Überraschung: Stuttgart ist nämlich die 200. Stadt, die der Verein auszeichnet. Morgen Abend erhält Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Rahmen eines Bürgerempfangs im Rathaus die Zertifizierungs-Urkunde von Dieter Overath, Geschäftsführer des Vereins TransFair.
Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es aus diesem Anlass im Rathaus einen Markt mit fair gehandelten Waren. Werner Wölfle, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, eröffnet am Mittwoch, 2. Oktober, um 11 Uhr den Fairtrade-Markt. Im Erdgeschoss sowie zweiten und dritten Obergeschoss sind zahlreiche Stände von Händlern, Vereinen und Steuerungsgruppen der Bezirke aufgebaut. Die Bürgerinnen und Bürger sind bis 16 Uhr herzlich eingeladen, den Fairtrade-Markt zu besuchen.
Bis 16 Uhr präsentieren sich der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (deab), die Fairhandelsgenossenschaft dwp, die Gepa – Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt, die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (sez), die Feluka GbR – Lieferant für Weltläden, Copino – Vertrieb für biologische, regionale und faire Produkte und Dienstleistungen, die Tee- und Gewürzkooperative SOFA, die Modelabels EcoCarrots und Die rote Zora, Oikocredit, Swazi Art, Kallari Schokolade, die Welthausinitiative, die Weltläden Stuttgart, der Bonus-Markt mit dem Streuobstwiesen-Produkt „Stuttgarter Apfelsaft“ der Firma Mayer aus Stuttgart-Uhlbach und heimischen Kürbissen, die Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Fairtrade Breisgau in Kooperation mit pro pueblo, die Fairtrade Steuerungsgruppen aus Stuttgart-West, Möhringen, Zuffenhausen, Plieningen-Birkach, Degerloch, Feuerbach und Münster sowie das Wagenburggymnasium, die Auschule und der Honigproduzent „Bienen in der Stadt“. Der zentrale Einkauf der Stadtverwaltung ist mit einem eigenen Marktstand vertreten und zeigt, welche Produkte sie aus ökofairer Produktion bezieht.

Jede der 23 Stadtbezirke sollte eine Fsirtrade Auszeichnung erarbeiten

Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart hat im Juli 2011 den Beschluss gefasst, die Stadt an der Kampagne zu beteiligen und den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben. Die Stadt Stuttgart hat sich für den sogenannten Stadtbezirksansatz entschieden: Jeder der insgesamt 23 Stadtbezirke sollte sich dabei eigenverantwortlich eine Fairtrade-Auszeichnung erarbeiten. Die Federführung obliegt dem auch für die Bezirke zuständigen Referat Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser.
Der Kölner Verein TransFair e.V. hat die bundesweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ im Jahr 2009 gestartet. Bewerben können sich Städte, Gemeinden und Landkreise, die den fairen Handel fördern, um die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere in ärmeren Ländern zu verbessern.

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