Universität Hohenheim – Grünes Licht für weitere Sanierung des Biologiegebäudes I und II für 12,5 Mio.

„Hohenheim ist ein Beispiel für den Abbau des Sanierungsstaus. Wir haben nun grünes Licht für den letzten Bauabschnitt am Biologiegebäude I und II der Universität Hohenheim erteilt. Hierfür werden nun 12,5 Mio. Euro bereitgestellt. Für die Sanierung der Biologie in Hohenheim haben wir am Ende 46 Mio. Euro investiert und 14.700 m² Fläche saniert. Darüber hinaus sind ein Erweiterungsneubau für den benachbarten Hörsaalkomplex und ein Anbau an die Mensa in Planung“, sagte der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Nils Schmid, am Dienstag in Stuttgart anlässlich der Baufreigabe.

„Die Landesregierung schöpft in einem haushaltspolitisch schwierigen Umfeld mit den getroffenen Maßnahmen die Möglichkeiten voll aus, um mit zusätzlichen Investitionen die Unterbringungssituation zu verbessern und die Erhaltung des landeseigenen Immobilienvermögens zu sichern. Einiges haben wir dabei schon erreicht“, sagte der Minister. So wurden für Gebäude der Hochschulen, Universitäten und Universitätskliniken im Jahr 2011 insgesamt rund 460 Mio. Euro eingesetzt.

Unmittelbar nach Regierungsantritt hat die Landesregierung im Zuge des 4. Nachtrags zum Staatshaushaltsplan 2011 ein Sonderprogramm zur Sanierung der landeseigenen Gebäude mit Gesamtbaukosten von rd. 100 Mio. Euro aufgelegt. Gleichzeitig wurde eine Rücklage für Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen über 408,255 Mio. Euro gebildet, die zur Beseitigung des Sanierungsstaus im Bereich des Krankenhausbaus, der Landesstraßen und des Staatlichen Hochbaus eingesetzt werden können. Im Jahr 2012 wurde aus dieser Rücklage ein weiteres Sonderprogramm über 50 Mio. Euro zur Sanierung und Modernisierung des landeseigenen Gebäudebestands aufgelegt. „Vor allem die Hochschulen, Universitäten und Universitätskliniken haben von den Sonderprogrammen in hohem Maß profitiert“, so Schmid abschließend.

Das 1973 errichtete Biologiegebäude der Universität Hohenheim ist Teil eines größeren Gebäudekomplexes in Stahlbetonbau-Skelett-Bauweise mit Instituts- und Laborflächen sowie einem vorgelagerten Hörsaalbereich an der Garbenstraße. Der jetzt anstehende 4. Bauabschnitt der Sanierung umfasst eine Fläche von rd. 4.600 m². Dabei werden Labore modernisiert, der Brandschutz verbessert und die Gebäudetechnik erneuert. Die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant.

Gleichzeitig wird der energetische Standard des Gebäudes entscheidend verbessert. Dazu werden u. a. die Lüftungsanlagen zu großen Teilen erneuert, eine hocheffiziente Wärmerückgewinnungsanlage eingebaut und die Beleuchtungstechnik ausgetauscht. Der Energieverbrauch kann mit diesen Maßnahmen deutlich gesenkt werden. Damit verbunden ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um rund 110 Tonnen pro Jahr. „Dadurch leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und sparen Unterhaltskosten ein“, so Schmid.

(Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg)

 

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